Geschichte: auszugsweise
einige Eckdaten zur Herzschrittmacher-Therapie
1958
Erster implantierbarer Schrittmacher mit
von außen aufladbarem Akku
1960
Schrittmacher mit Zink-Quecksilber-Batterien
1963
Erster programmierbarer Schrittmacher
1969
Erster Zweikammer-Schrittmacher (Herzvorhof
und -kammer)
1972
Schrittmacher mit Lithium-Batterie (5 -
15 Jahre Laufzeit)
Die unaufhörliche technische Entwicklung auf
dem Gebiet der Mikroprozessoren und der Batterien
führt zu einer ständigen Verbesserung des Leistungsangebotes
und der Programmierungsmöglichkeiten bei gleichzeitiger
Zunahme der Lebens-dauer der Schrittmacher und gleichzeitiger
Verringerung der Größe der Geräte.
Wer braucht einen
Schrittmacher?
Herzrhythmusstörungen, die mit einer Verlangsamung
der Herztätigkeit (Bradycardie) einhergehen
und mit Medikamenten nicht ausreichend behandelt
werden können.
Symptome
Synkopen (kurzzeitige Bewußtlosigkeit)
Herzinsuffizienz mit Atemnot, verminderte Belastbarkeit
Schwindelzustände
Neueste Schrittmacher-Generationen sind auch zur Behandlung
des Vorhofflimmerns geeignet.